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Park & Platz Wildes Berlin

Ein Gartenparadies in Neukölln

Das Böhmische Dorf in Neukölln ist einer dieser Orte, an denen die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Rund um den Richardplatz stehen kleine Häuser, die wirklich eher zu einem Dorf passen als in die Großstadt. Es gibt einen Böhmischen Gottesacker, eine alte Schmiede und eine hübsche Dorfkirche. Und es gibt ein kleines Paradies, das man unbedingt mal besuchen sollte: den Comeniusgarten.

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Mal raus Wasser Wildes Berlin

Abendstimmung im Teichland

Manchmal muss man einfach mal raus aus der Stadt – und sei es nur für ein paar Stunden. Zum Beispiel ins Teichland Linum nördlich von Berlin, wo im Frühling die Störche und im Herbst die Kraniche fliegen. Wenn die Vogelschar in Richtung Süden abgezogen ist, wird es ganz still in Linum. Dann atmet das hübsche kleine Dorf auf. Nicht so sehr wegen der Vögel, sondern hauptsächlich wegen der Menschen, die Linum im Herbst in Massen heimgesucht haben.

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Park & Platz Wildes Berlin

Knospen im Winter

Auch wenn man es sich im Moment kaum vorstellen kann: Der Frühling steht schon in den Startlöchern. Wer das nicht glaubt, der sollte sich nur mal einige Bäume und Büsche in den Berliner Parks und Gärten anschauen. Dort sind überall schon dicke Knospen zu sehen, wie das kürzlich aufgenommene Foto zeigt.

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Wald Wildes Berlin

Gestatten: das Leberblümchen ist die Blume des Jahres 2013

Vor kurzem wurde in Hamburg die Blume des Jahres 2013 gekürt – und diese Nachricht gehört natürlich unbedingt in einen Natur-Blog. Preisträger ist ein echter Frühlingsbote: das Leberblümchen (lateinisch Hepatica nobilis).
In Berlin sieht man das zu den Hahnenfußgewächsen gehörende Pflänzchen mit seinen zart-lilafarbenen Blüten nur sehr selten, manchmal wird es mit dem Blaustern verwechselt, der im Frühling in vielen Berliner Parks himmelblaue Blütenteppiche bildet.

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Wasser Wildes Berlin

“Die Badende”: Warten auf den Sommer

Schnee und Eisregen scheinen diese Dame nicht übermäßig zu stören. Sie wirft sich bloß ein dünnes Tuch über. Vielleicht macht sie sich warme Gedanken – und träumt von den Zeiten, in denen der See zur Sommerfrische wird.

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Park & Platz Wildes Berlin

Es ist ein Ros’ entsprungen

Immer dann, wenn es draußen so richtig frostig wird, ist sie plötzlich da: die Christrose (auch als Schneerose bekannt). Während das andere Grün im Garten die Blätter hängen lässt, fängt sie sogar an zu blühen. Kein Wunder, dass sich um die weiße Schönheit Legenden ranken. Die Tränen himmlischer Prinzessinnen sollen sich beim Aufprall auf die Erde in die Blütensterne verwandelt haben, sagen die einen. Die Pflanze solle die Jugend erhalten, sagen die anderen.

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Park & Platz Wildes Berlin

Ausflug zu einem Flugpionier

Der Mann hatte einen Traum. Einen großen – um nicht zu sagen, gewaltigen. Er wollte fliegen. Das war zu seiner Zeit (er lebte von 1848 bis 1896) noch eine Vision. Doch Otto Lilienthal ließ sich nicht beirren. Und wurde zum ersten Menschen, der erfolgreich mit einem Hängegleiter flog.

Die Geschichte des Luftfahrtpioniers, der mit Flügelschlag-Gerätschaften anfing, ist auch für Leute spannend, die Technik sonst eher langweilig finden. Lilienthal guckte den Vögeln beim Fliegen zu und baute sich irgendwann mal einen Rahmen aus Holz, den er mit gewachstem Baumwollstoff bespannte. Ausprobiert hat er sein Gerät zum Beispiel in den Rauhen Bergen in Steglitz und ab 1894 auf einem eigens aufgeschütteten 15 Meter hohen Hügel in Lichterfelde. Dort startete er zu unzähligen bis zu 80 Meter weiten Flügen.

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Park & Platz Wildes Berlin

Kästner, Grass und ein Fohlen

Einer meiner kleinen Lieblingsorte ist der Renee-Sintenis-Platz in Friedenau. Das liegt hauptsächlich an einem kleinen Pferd aus Bronze, das dort steht, umgeben von Büschen und einigen Bäumen. Erschaffen wurde das Fohlen von der Namenspatin des Platzes.
Die Bildhauerin (1888-1965) gehörte zur Berliner Secession, war mit Rilke und Ringelnatz befreundet und stellte sogar in Paris und New York aus, bevor ihr die Nationalsozialisten das Leben schwer machten. Später war sie Mitglied der Akademie der Künste. Übrigens ist auch der bronzene Berliner Bär, der Besucher der Hauptstadt auf dem Mittelstreifen der Autobahn nahe Dreilinden begrüßt, ein Werk von Renee Sintenis. Mir hat es mehr das kleine Pferd angetan, das Renee Sintenis 1929 schuf.

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Park & Platz Wildes Berlin

Vorschau auf den Frühling

Immer wenn der Winter so richtig mit Macht kommt, dann fällt mir der Frühling ein. Ich mag den Winter. Eigentlich. Wenn er nur nicht so kalt wäre… Und weil über Schnee und Eis gerade wirklich genug erzählt wird, kommt hier ein kleiner Eindruck vom Frühling.
Stellen Sie es sich mal ganz intensiv vor: Mildes Lüftchen, Sonne, summende Insekten, Vogelgezwitscher – haben Sie’s? Ja, genauso fühlt sich der Frühling an.

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Park & Platz Wildes Berlin

Besuch bei Mars und Venus im Georg-Kolbe-Hain

Manche Plätze in Berlin scheint kein Mensch zu kennen.  Und das, obwohl breite Straßen direkt vorbeiführen. Einer davon ist der Georg-Kolbe-Hain. Kennen Sie nicht? Sollten Sie aber. Denn der Park zwischen Heerstraße, Pillkaller Allee, Sensburger Allee und Mohrunger Allee in Westend ist etwas Besonderes.  Nicht nur, weil der Autolärm hier nur noch wie das Summen von (zugegeben nicht wirklich leisen) Insekten klingt.

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