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Park & Platz Wildes Berlin

Ein Feuerwerk aus Gras

Was die Pyrotechniker schaffen, das kann die Natur schon lange. Wie ein Feuerwerk aus Gras sieht das Foto aus – es zeigt ein Ziergras, das sich in den Berliner Winterhimmel reckt, jedenfalls mit ein bisschen Phantasie. Damit ist es genau das richtige Fotomotiv für einen Silvestereintrag in einem Berliner Naturblog.

Die Namen der Gräser sind so einfallsreich wie ihre Form. Schlangenbart oder Bärenfellgras, Engelshaar, Chinaschilf (Foto) oder Stachelschweingras heißen sie und sind im Winter Blickfänge in vielen Gärten. Einige der Gräser sind gerade mal knöchelhoch, andere wie der Chinaschilf bringen es schon mal auf stolze zwei Meter Höhe. Auch wenn man es ihm nicht unbedingt ansieht: Dieses Gras, das im September blüht und dessen Blütenstand mit hauchzarten Härchen überzogen ist, lockt zumindest in seiner asiatischen Heimat zahllose Schmetterlinge an. Außerdem wird es als Rohstofflieferant für die Stromerzeugung, Biogasgewinnung und Gebäudeheizung verwendet.

Vor allem aber ist es eine Schönheit. Ein echtes Feuerwerk aus Gras. In dem Sinne: Alles Gute für 2013!

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Bummel über den Savignyplatz

Ruhe ist ein Fremdwort auf dem Kurfürstendamm, sogar im Winter. Hier herrscht ein ständiges Gewusel aus Touristen und Einheimischen, die kurz vor Weihnachten schnell noch die letzten Geschenke besorgen wollen. Keine Chance, mal stehenzubleiben, die Masse drängt weiter, immer weiter. Mich zieht es in solchen Situationen in die Seitenstraßen. Nur ein paar Meter entfernt wird es ruhiger. Und wenn es noch ein bisschen weiter sein darf, dann geht es zum Savignyplatz. Der ist eine kleine Oase mit hohen Bäumen, Rasenflächen und Beeten, auf denen es im Sommer in allen Farben blüht. Genau der richtige Ort, um mal durchzuatmen. Auch wenn man dort im Moment allenfalls Eisblumen sieht.

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Ein Gartenparadies in Neukölln

Das Böhmische Dorf in Neukölln ist einer dieser Orte, an denen die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Rund um den Richardplatz stehen kleine Häuser, die wirklich eher zu einem Dorf passen als in die Großstadt. Es gibt einen Böhmischen Gottesacker, eine alte Schmiede und eine hübsche Dorfkirche. Und es gibt ein kleines Paradies, das man unbedingt mal besuchen sollte: den Comeniusgarten.

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Knospen im Winter

Auch wenn man es sich im Moment kaum vorstellen kann: Der Frühling steht schon in den Startlöchern. Wer das nicht glaubt, der sollte sich nur mal einige Bäume und Büsche in den Berliner Parks und Gärten anschauen. Dort sind überall schon dicke Knospen zu sehen, wie das kürzlich aufgenommene Foto zeigt.

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Es ist ein Ros‘ entsprungen

Immer dann, wenn es draußen so richtig frostig wird, ist sie plötzlich da: die Christrose (auch als Schneerose bekannt). Während das andere Grün im Garten die Blätter hängen lässt, fängt sie sogar an zu blühen. Kein Wunder, dass sich um die weiße Schönheit Legenden ranken. Die Tränen himmlischer Prinzessinnen sollen sich beim Aufprall auf die Erde in die Blütensterne verwandelt haben, sagen die einen. Die Pflanze solle die Jugend erhalten, sagen die anderen.

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