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Geschickte Taucherin: die Wasseramsel

Wenn Sie das nächste Mal an einem Bach entlang wandern, können Sie ihr mit etwas Glück begegnen: Die Wasseramsel hat eine Vorliebe dafür. Vor allem für solche Bäche, die schnell fließen und durch Wälder führen.

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Begegnung mit dem Blaukehlchen

Das Blaukehlchen gehört zu den Vogelarten, die in Berlin und Brandenburg nur sehr, sehr selten zu sehen sind. Das liegt sicher auch daran, dass es sich so gut verstecken kann. Trotzdem ist er nicht allzu häufig, auch wenn sein Bestand in Deutschland nicht gefährdet ist.

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Die ersten Störche sind in Linum angekommen

In Linum hat die Saison der Störche begonnen. Schon am 11. März kam der erste, ein sechs Jahre altes Männchen, an – er zieht seit 2019 seine Jungen auf dem Horst an der Storchenschmiede groß.

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Der Myrrhe-Baum ist Arzneipflanze des Jahres 2021

Nein, den Baum auf dem Foto werden Sie in Deutschland nicht sehen. Es ist ein Myrrhe-Baum. Und er hat deshalb seinen Weg in diesen Blog gefunden, weil er vom Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde zur Arzneipflanze des Jahres 2021 gekürt wurde. Verdient hat er das auf alle Fälle, denn er ist ein ganz besonderes Gewächs!

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Entdeckung im Frühlingswald: die Grüne Nieswurz blüht

Die ersten Frühblüher sind da – pünktlich zum meteorologischen Frühlingsanfang. Eine der selteneren Arten ist die Grüne Nieswurz, die vor allem in den Mittelgebirgen wächst. In Berlin ist sie mir noch nicht begegnet. Das Foto ist am Harzrand entstanden.

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Einwanderin aus den Tropen: die Wanderlibelle

Eigentlich lebt die Wanderlibelle in den Tropen. Doch inzwischen ist sie auch schon in Deutschland aufgetaucht. Im vorigen Sommer gab es zum ersten Mal Nachwuchs. Grund genug für den BUND und die Gesellschaft der deutschsprachigen Odonatologen (GdO), sie zur Libelle des Jahres 2021 zu küren.

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Turnkünstlerin im Schilf – die Bartmeise

Dieser Vogel kann einen Kunstturner neidisch machen. Er klettert an Schilfhalmen herum, zeigt einen formvollendeten Spagat und sieht dabei auch noch sehr entspannt aus. Es ist eine Bartmeise, die es in Brandenburg nur sehr, sehr selten gibt. Mit gerade einmal acht Tieren landete der Vogel bei der Stunde der Gartenvögel im Juni auf Platz 171, in Berlin und Brandenburg wurde er überhaupt nicht gesehen.

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Falter im Festtagsgewand: der Trauermantel

Der Schmetterling auf dem Foto hat vermutlich schon so einiges erlebt. An einigen Stellen ist die Farbe seiner Flügel ausgeblichen – vielleicht musste er mal um sein Leben kämpfen. Oder mit einem Rivalen. Es ist ein Trauermantel, eine Seltenheit in der Natur um Berlin. Und nicht nur dort: In ganz Deutschland steht der Edelfalter auf der Vorwarnliste der gefährdeten Arten. Das Foto ist im Schlaubetal entstanden, wo es Flussufer und lichte Laubwälder gibt, in denen sich der Trauermantel wohlfühlt.

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Einsiedler in der Baumhöhle: der Eremit

Der Käfer auf dem Foto ist ein Eremit. Und der Name passt perfekt, denn man sieht ihn so gut wie nie. Er lebt sehr zurückgezogen. Wie ein Einsiedler eben. Nur dass der Käfer Baumhöhlen als Wohnung wählt. In der Berliner Natur habe ich ihn noch nie gesehen. Aber in Brandenburg: Das Foto ist in der Nähe von Caputh entstanden, in einem Gebiet mit vielen alten Bäumen und reichlich Totholz. Ein Paradies für Käfer.

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Audienz beim Apollofalter

Der Apollofalter ist einer der ganz seltenen Schmetterlinge in Europa. In Deutschland steht er auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. Es ist also ein ganz großes Glück, wenn man ihm begegnet. Es gibt nur noch wenige Orte, die er besiedelt. Das Foto ist in einem Gebiet an der Mosel entstanden, in dem der Falter (Parnassius apollo) ein streng geschütztes Rückzugsgebiet hat.

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