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Park & Platz Wildes Berlin

Feldrittersporn: Seltene Schönheit in Berlin

Dass perfekt gemähte Rasen nicht gerade die Artenvielfalt fördern, kann man sich vorstellen. Und gerade deshalb sind die Brachen in der Stadt so wichtig. Die Baulücken mitten in Berlin, die Verkehrsinseln –  Flächen, die nach und nach überwuchert werden. Genau solche Orte liebt eine seltene botanische Schönheit: der Feldrittersporn. Gerade wurde er von der Loki-Schmidt-Stiftung zur Blume des Jahres 2026 gekürt.

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Allgemein Park & Platz Wildes Berlin

Warum die Kanadische Goldrute geliebt und gehasst wird

Der Spätsommer ist gelb. Ein Grund dafür ist die Kanadische Goldrute. Sie blüht im Moment praktisch überall in der Berliner Natur. Eine Pflanze mit leuchtend gelben Blütenrispen, die so ziemlich alles (abgesehen von Bäumen) überragt. Bis zu zwei Meter hoch kann die Goldrute werden, die noch bis Oktober Farbe ins Spiel bringt und deren winzige Blüten in dieser Zeit Schmetterlinge, Wildbienen und Schwebfliegen anlocken.

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Park & Platz Wildes Berlin

Honigtau: Klebriger Blattlaus-Saft auf Berlins Straßen

Es klebt. Am Auto, am Asphalt, manchmal sogar an der Brille. Überall – vor allem dort, wo Linden in der Nähe sind. Aber die Bäume sind unschuldig, auch wenn mancher annimmt, dass der Klebstoff von den Lindenblüten kommt: Es ist Honigtau von Blattläusen, der Autofahrer nervt, aber andere Insekten sehr glücklich macht.

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Park & Platz Wildes Berlin

Der Sommer kommt: Die Linden blühen!

Als ich gestern Morgen die Balkontür aufgemacht habe, strömte mir ein Duft entgegen, den ich so sehr mit dem Frühsommer verbinde wie kaum einen anderen: Die Linde blüht. Und bei der derzeitigen Sommerhitze mit Macht. Vor ein paar Tagen war es nur ein Hauch, jetzt übertönt der Lindenduft an manchen Straßen sogar den Großstadtgeruch. Normalerweise nimmt man die Linden in der Berliner Natur und an Straßenrändern kaum wahr – sie sind halt da. Aber wenn sie blühen, kann man sie wirklich nicht übersehen. Im Moment sind sie wie die Kastanien als Schattenspender gefragt.

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Allgemein Wald Wildes Berlin

Wie der C-Falter zu seinem Namen kam

Man könnte ja meinen, beim C-Falter wäre den Biologen einfach kein ordentlicher Name eingefallen. Dabei trägt der Schmetterling den Buchstaben „C“ sogar auf den Flügeln. Bevor Sie jetzt anfangen zu suchen: Das „C“ steht auf der unteren Flügelseite, die auf dem Bild nicht zu sehen ist. Würde der Schmetterling die Flügel zuklappen, könnte man ein sehr kleines, aber sehr deutliches weißes „C“ auf dunklem Untergrund sehen.

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