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Der Feldhamster führt ein Leben unter Tage

Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihnen dieses Tier in der Berliner und Brandenburger Natur begegnet, ist leider sehr, sehr gering. Der Feldhamster ist nämlich beinahe ausgestorben. Dabei war der niedliche kleine Nager mit den dicken Backen noch vor 30 Jahren zumindest im Osten Deutschlands so häufig, dass man Prämien ausgesetzt hat, um seine Zahl einzudämmen.

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Gefährdete Schönheit – die Hornisse

Haben Sie schon mal eine Hornisse gesehen? In der Natur in Berlin ist sie eher selten, und wenn es eine Begegnung gibt, dann reagiert der Zweibeiner oft panischer als das Insekt. Weil die Hornisse so groß ist.

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Die Marienkäferlarve: Monsterchen mit großem Appetit auf Blattläuse

„Kleider machen Leute“ –  das gilt auch für Tiere, wie es scheint. Denn während das Monsterchen auf dem Foto nicht allzu viel Sympathie abbekommt, sorgt es nur ein paar Wochen später für Entzücken. Des Rätsels Lösung: Es ist eine Marienkäferlarve.

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Aparte Einwanderin: die Kleine Traubenhyazinthe

Wenn man die Kleine Traubenhyazinthe so anschaut, kann man sich kaum vorstellen, dass sie mit dem Spargel verwandt ist. Die Pflanze mit den winzigen, leuchtend blauen Glockenblüten wächst in vielen Gärten – in der wilden Natur in Deutschland ist sie allerdings sehr selten, sie steht auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.

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Waldsauerklee: Schönheit im Schatten

Er sieht ein bisschen aus wie der Glücksklee, den man gerne zu Silvester in Töpfchen verschenkt. Der mit den vier Blättern mit dunkelrotem Punkt und dem Schornsteinfeger aus Pfeifenputzern in der Mitte. Und die Ähnlichkeit ist kein Zufall, denn der Waldsauerklee ist ein Verwandter. Etwas weniger exotisch und mit nur drei Blättern.

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Huflattich: Blühender Stern mit Heilkräften

Sobald es auch nur ein bisschen wärmer wird, färbt sich die Natur in und um Berlin grün. Und bunt. Dafür sorgen Frühlingsboten wie die gelben und weißen Buschwindröschen, das Scharbockskraut und eine Pflanze, die sonst manchmal schon im Februar zu sehen ist: der Huflattich.

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Ein Teppich aus Buschwindröschen

Manchmal wird es im Frühling im Wald ganz weiß – und das, obwohl der Schnee längst weggetaut ist. Der Grund dafür ist klein, sternförmig und sehr lebendig: ein Teppich aus Buschwindröschen. Die zarten Geschöpfe wachsen in Laubwäldern, und sie müssen sich mit dem Blühen sehr beeilen, denn sobald die Bäume Blätter bilden, wird es für die Buschwindröschen zu dunkel – sie müssen die blattfreie Zeit gut ausnutzen.

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Das Rotkehlchen ist Vogel des Jahres 2021

Vor ein paar Tagen ist mir ein Rotkehlchen begegnet. Es saß nur ein kleines Stück entfernt auf einem Ast und sang aus voller Kehle. Als hätte es gewusst, dass ihm in diesem Jahr eine besondere Ehre zuteil wird: Gerade wurde es zum Vogel des Jahres 2021 gekürt. Erstmals seit der ersten Wahl 1971 durfte sich jeder Naturfreund beteiligen. Über 340.000 Menschen machten mit.

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Mais: Zuzügler aus Mexiko

Was hier aussieht wie die neue Frisur von Lady Gaga, ist Teil der weiblichen Blüte einer Mais-Pflanze. Unter dem blonden „Haar“ entwickelt sich gerade der Maiskolben. Und wer sich jetzt über das Wort „weiblich“ wundert: Mais hat auch männliche Blüten – sie sitzen an der Spitze der Pflanze. Der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt hat den Mais jetzt zum Gemüse des Jahres 2020/21 gekürt. 

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Termine Wald Wildes Berlin

Verräterische Spuren im Schnee

Da gibt man sich die größte Mühe, vom Menschen ungesehen durch den Wald zu streifen – und dann das. Der Schnee verrät: alles. Jeden Weg, jeden Umweg, jeden Halt. Kleine Füße, Hufe oder Pfoten malen Spuren ins Weiß, und jeder kann sie sehen. Erkennen auch?  Zeit für ein eisiges Detektivspiel um Spuren im Schnee.

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