Kategorien
Park & Platz Wildes Berlin

Mais: Zuzügler aus Mexiko

Was hier aussieht wie die neue Frisur von Lady Gaga, ist Teil der weiblichen Blüte einer Mais-Pflanze. Unter dem blonden „Haar“ entwickelt sich gerade der Maiskolben. Und wer sich jetzt über das Wort „weiblich“ wundert: Mais hat auch männliche Blüten – sie sitzen an der Spitze der Pflanze. Der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt hat den Mais jetzt zum Gemüse des Jahres 2020/21 gekürt. 

Teilen:
Kategorien
Termine Wald Wildes Berlin

Verräterische Spuren im Schnee

Da gibt man sich die größte Mühe, vom Menschen ungesehen durch den Wald zu streifen – und dann das. Der Schnee verrät: alles. Jeden Weg, jeden Umweg, jeden Halt. Kleine Füße, Hufe oder Pfoten malen Spuren ins Weiß, und jeder kann sie sehen. Erkennen auch?  Zeit für ein eisiges Detektivspiel um Spuren im Schnee.

Teilen:
Kategorien
Park & Platz Wildes Berlin

Zarter Winterblüher: die Zaubernuss

Wenn es draußen kalt wird, blüht sie auf. Buchstäblich. In der Zeit, in der man jeder Farbe hinterherläuft, weil alles so grau ist in Berlin, bildet die Zaubernuss ihre zarten gelben oder roten Blüten, die aussehen wie aus schmalen Papierstreifen zusammengebastelt. Als ich sie zum ersten Mal gesehen habe, dachte ich tatsächlich, da hätte jemand etwas an die Zweige gehängt. 

Teilen:
Kategorien
Wald Wildes Berlin

Pflanzen, die mit Samen schießen

Pünktlich zu Silvester fällt mir ein, dass auch Pflanzen schießen können. Anders als wir Menschen tun sie das aber natürlich nicht zum Vergnügen, sondern um ihre Art zu verbreiten. Sie schleudern ihre Samen durch unterschiedliche Mechanismen weit von sich, um sicherzustellen, dass der Nachwuchs genug Abstand hat.

Teilen:
Kategorien
Wasser Wildes Berlin

Gefährdeter Räuber: der Fischotter

Der Gedanke daran, im See zu schwimmen, ist im Moment nicht so verlockend. Für mich. Der Fischotter sieht das allerdings ganz anders. Sein Pelz ist so dicht, dass ihm weder Kälte noch Nässe etwas ausmachen. Kein Wunder:  Wasser ist sein Lebensraum. Dort jagt er (Fische, Enten, Frösche und Schnecken) und dort wohnt er auch (in einem Bau, der teilweise unter Wasser liegt). Sehr häufig ist er nicht – in Berlin habe ich ihn noch nie gesehen. Aber in Brandenburg kann man Glück haben. Jetzt wurde er von der Deutschen Wildtier-Stiftung zum Tier des Jahres 2021 gekürt.

Teilen:
Kategorien
Allgemein Park & Platz Wildes Berlin

Bienen im Winter: Mit Teamgeist gegen Frost

Im Spätherbst beginnen harte Zeiten für Tiere in der Natur. Sie müssen mit Nahrungsmangel und Kälte fertig werden. Einige entziehen sich durch Flucht (Zugvögel), andere verschlafen die dunkle Jahreszeit. Wer hierbleibt und keine Winterruhe hält, der muss sich einiges einfallen lassen. So setzen zum Beispiel Bienen im Winter auf Teamgeist.

Teilen:
Kategorien
Wasser Wildes Berlin

Hommage an die Stockente

Ich glaube, in Berlin gibt es keinen Teich, in dem keine Stockente wohnt. Auch im kleinsten Gewässer schwimmt sie, spaziert gelegentlich auch mal über Straßen und hat auch keine großen Probleme mit Menschen. Trotzdem ist sie etwas ganz Besonderes. Der Vogel, der in der Berliner Natur so häufig vorkommt, ist nämlich sozusagen die Ur-Mutter (oder der Ur-Vater) der Haus-Ente.

Teilen:
Kategorien
Mal raus Wasser Wildes Berlin

Turnkünstlerin im Schilf – die Bartmeise

Dieser Vogel kann einen Kunstturner neidisch machen. Er klettert an Schilfhalmen herum, zeigt einen formvollendeten Spagat und sieht dabei auch noch sehr entspannt aus. Es ist eine Bartmeise, die es in Brandenburg nur sehr, sehr selten gibt. Mit gerade einmal acht Tieren landete der Vogel bei der Stunde der Gartenvögel im Juni auf Platz 171, in Berlin und Brandenburg wurde er überhaupt nicht gesehen.

Teilen:
Kategorien
Allgemein Park & Platz Wildes Berlin

Totengräber: Leichenbestatter der Natur

Der Totengräber trägt seinen Namen wirklich vollkommen zu Recht. Der Käfer ist nämlich der Leichenbestatter der Natur. Wobei “der” Käfer nicht ganz stimmt, denn es gibt insgesamt ungefähr 70 Arten dieser Gattung. Einer, den ich vor einiger Zeit auf der Pfaueninsel gesehen habe, ist der Schwarze Totengräber, es gibt aber zum Beispiel auch noch den Schwarzhörnigen (Foto) und den Gemeinen Totengräber.

Teilen:
Kategorien
Park & Platz Wildes Berlin

Die Hagebutte – Juckpulver und Vitaminbombe

Das orangerote Früchtchen auf dem Foto hat zwei sehr eindrucksvolle Fähigkeiten. Die eine hängt mit den Kernen in seinem Inneren zusammen. Und die andere mit der Hülle. Es lohnt sich also, sich mit der Hagebutte etwas gründlicher zu beschäftigen.

Teilen: