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Wald Wildes Berlin

Gestatten: das Leberblümchen ist die Blume des Jahres 2013

Vor kurzem wurde in Hamburg die Blume des Jahres 2013 gekürt – und diese Nachricht gehört natürlich unbedingt in einen Natur-Blog. Preisträger ist ein echter Frühlingsbote: das Leberblümchen (lateinisch Hepatica nobilis).
In Berlin sieht man das zu den Hahnenfußgewächsen gehörende Pflänzchen mit seinen zart-lilafarbenen Blüten nur sehr selten, manchmal wird es mit dem Blaustern verwechselt, der im Frühling in vielen Berliner Parks himmelblaue Blütenteppiche bildet.

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Das Siegel des Salomo im Berliner Wald

Wie runde Glocken sehen diese fünf blauen Beeren aus. Sie baumeln von einer Pflanze, die übrigens mit dem Spargel verwandt ist. Das macht die dunklen Früchte allerdings nicht essbar – sie sind wie das gesamte Gewächs sogar giftig. Salomonssiegel heißt die Pflanze, die in Berlins Wäldern gar nicht mal so selten ist. Im Frühjahr trägt sie Weiß, kleine längliche Blüten mit grünem Rand, die genauso herabhängen wie die Früchte im Herbst.

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Hallo, Pinocchio!

Von wegen Baum ist Baum!  Diese Rotbuche hier ist ein echter Charakterkopf. Sie steht im Süden Berlins, und wer sie anguckt, der kann ein grinsendes Gesicht erkennen – einschließlich einer langen Pinocchio-Nase.

Natürlich braucht ein Baum ein paar Jahrzehnte, um so auszusehen. Um Dellen und Narben zu bekommen, die ihm ein „Gesicht“ geben.

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Kaktus-Alarm am Dahlemer Feld

Wüstenkaktus? Sieht so aus, aber das täuscht. Dieses Gewächs ist der Überrest einer Königskerze, die auch verblüht noch Qualitäten als Blickfang hat. Sie steht auf dem Dahlemer Feld, einer Trockenrasenlandschaft mitten im Grunewald.

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Berlins Schatzkiste

Ein paar Zahlen zur Natur in Berlin gefällig? In Berlin gibt es ungefähr 2500 öffentliche Grünanlagen, die insgesamt eine Fläche von 6400 Hektar belegen. 16.309 Hektar, also immerhin 18 Prozent der Stadtfläche, sind Wald, mit den Wäldern, die zu Berlin gehören, aber auf Brandenburger Fläche liegen, sind es sogar fast 29.000 Hektar. Unter besonderem Schutz stehen 40 Gebiete auf insgesamt etwa 2000 Hektar Stadtfläche – das sind diese Orte, bei denen man staunt, wie wild und ursprünglich Berlin doch ist. Dazu gehören zum Beispiel Moore und Waldgebiete, in denen umgefallene Bäume liegenbleiben und in aller Ruhe verrotten dürfen.

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