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Allgemein Wildes Berlin

Besuch beim Parlament der Bäume

Ein Mahnmal der besonderen Art steht dicht am einstigen Grenzstreifen zwischen Ost- und West-Berlin. Das „Parlament der Bäume“, am 9. November 1990 von Ben Wagin als Gedenkort für die Toten an der Mauer angelegt, erinnert auf eindringliche Weise an die Schicksale der 258 Menschen, die beim Fluchtversuch ums Leben gekommen sind. Wer mag, kann sich das Mahnmal im Rahmen eines Spaziergangs auf den Spuren der einstigen Berliner Mauer ansehen.

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Allgemein Wildes Berlin

Der steinerne Wächter aus Heiligensee

Bei einem Spaziergang durch Berlins Stadtviertel kann man Erstaunliches sehen. Drachen und Gargoyles zum Beispiel. Dieser schmückt den Pfeiler einer Toreinfahrt in Heiligensee. Etwas schläfrig blickt er auf den Weg, die Nase hängt ihm bis zur Unterlippe. Ein bisschen erinnert er an die Gargoyles, die auf den unterschiedlichsten Kirchen das Wasser vom Dach ableiten. Die wohl berühmtesten zieren Notre-Dame und Sacré-Coeur in Paris, aber auch am Ulmer Münster oder an Burg Elz sind sie zu sehen. Wer genau guckt, findet auch Wasserspeier an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.

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Park & Platz Wildes Berlin

Bummel über den Savignyplatz

Ruhe ist ein Fremdwort auf dem Kurfürstendamm, sogar im Winter. Hier herrscht ein ständiges Gewusel aus Touristen und Einheimischen, die kurz vor Weihnachten schnell noch die letzten Geschenke besorgen wollen. Keine Chance, mal stehenzubleiben, die Masse drängt weiter, immer weiter. Mich zieht es in solchen Situationen in die Seitenstraßen. Nur ein paar Meter entfernt wird es ruhiger. Und wenn es noch ein bisschen weiter sein darf, dann geht es zum Savignyplatz. Der ist eine kleine Oase mit hohen Bäumen, Rasenflächen und Beeten, auf denen es im Sommer in allen Farben blüht. Genau der richtige Ort, um mal durchzuatmen. Auch wenn man dort im Moment allenfalls Eisblumen sieht.

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Wald Wildes Berlin

Zartes Kunstwerk: das Spinnennetz

Spinnen gehören ja nicht unbedingt zu den Lieblingstieren der Menschen. Was mit der Anzahl ihrer Beine zu tun haben könnte. Aber Spinnennetze sind wahre Wunderwerke. Dass ihre Seide, bezogen aufs Gewicht, viermal belastbarer ist als Stahl und sie aufs Dreifache ihrer Länge gedehnt werden kann, ohne zu reißen, ist schon beeindruckend genug. Anfang des Jahres haben Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology in Cambridge festgestellt, dass Spinnennetze sogar stabil genug sind, um einem Hurrican standzuhalten! Einige Fäden könnten reißen, die Gesamtstruktur aber bliebe erhalten. Und das, obwohl der einzelne Faden hauchdünn ist!

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Park & Platz Wildes Berlin

Ein Gartenparadies in Neukölln

Das Böhmische Dorf in Neukölln ist einer dieser Orte, an denen die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Rund um den Richardplatz stehen kleine Häuser, die wirklich eher zu einem Dorf passen als in die Großstadt. Es gibt einen Böhmischen Gottesacker, eine alte Schmiede und eine hübsche Dorfkirche. Und es gibt ein kleines Paradies, das man unbedingt mal besuchen sollte: den Comeniusgarten.

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