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Rätselraten mit Baum und Borke

Ich liebe die Struktur von Bäumen im Winter. Die Stämme, Äste und feinen Zweige, die sonst durch Blätter verdeckt sind, kann man gut sehen. Allerdings ist es dann schwerer zu sagen, welcher Baum es ist. Wer wie ich manchmal ratlos vor Bäumen steht und überlegt, ob das nun eine Linde oder eine Eiche ist, für den sind botanische Führungen im Winter richtig gut.

Eiche, Linde oder Kastanie? Botanische Führung zum Thema Bäume

Am 13. Januar gibt es eine solche Führung im Britzer Garten. Beate Schönefeld führt bei der vom Freilandlabor Britz angebotenen Veranstaltung vorbei an Büschen und Bäumen im Park und erklärt, woran man Bäume im Winter identifizieren kann. Borke, Wuchs und vor allem auch Knospen (Foto) helfen bei der Bestimmung. Dieses Detektivspiel macht auch Kindern richtig Spaß. Besonders die Knospen, über die ich vor einiger Zeit schon einen Blogeintrag geschrieben habe, sind nämlich so unterschiedlich, dass man ins Staunen kommt.

Dicke Knospen überall – zu sehen bei der botanischen Führung

Und auch der Wuchs unterscheidet sich sehr bei den Bäumen. Die Kastanie ist ganz gut an ihren leicht nach oben gebogenen Zweigen zu erkennen, auf denen jetzt schon dicke Knospen sitzen. Buchen haben eine graue, glatte Borke und ältere Eichen erkennt man an den tiefen Furchen in der Borke. Bei Büschen aber wird es schon wesentlich schwerer.

Übrigens: Wer mit Kindern kommt, kann den Besuch im Britzer Garten mit einer Fahrt der urigen Museumsbahn verbinden. Auch zum Gutspark Britz ist es nicht weit. Dort hat Meisterkoch Matthias Buchholz im Sommer 2011 im alten Gutshof ein kleines, feines Restaurant eingerichtet.

Treffpunkt für die Führung  ist am 13. Januar um 14 Uhr im Ausstellungspavillon des Freilandlabors Britz (Parkeingang Buckower Damm). Kosten 3, erm. 2 Euro zzgl. Eintritt in den Britzer Garten (2/1 Euro)

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Eine Antwort auf „Rätselraten mit Baum und Borke“

Sehr geehrte Frau Böttcher,
die Schwarznuss, seid geraumer Zeit auch bei mir ein große Freude, so habe ich diese vor 2 Jahren im Park von Maastricht zu Hunderten gefunden. Allerdings etwas war besonders. Genau in jeder Kammer war ein Loch geknabbert, den Spuren zu deuten, ein Nagetier. Aber welches. Letztes Wochenende waren wir wieder dort und sind, zwar an anderer Stelle, fündig geworden. Bitte senden Sie mir Ihre Mail Adresse , dann kann ich Ihnen ein Foto zukommen lassen. Heute sind diese Nüsse Teil eines Kunstwerkes mit dem Titel ” Wohin geht die Reise”.

Interessieren würde mich welches Nagetier dies so perfekt schafft.

Mit natürlichen Grüssen der Mutter Natur aus Eupen Belgien.

Thönnes Georg

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