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Die Schwanenblume ist die Blume des Jahres 2014

Auf den ersten Blick ist die Schwanenblume eine der etwas weniger auffälligen Wasserpflanzen. Aber nur auf den allerersten Blick. Denn die hochstehende Dolde mit ihren rosaweißen Blüten ist schon ein ziemlich spektakuläres Gewächs. Kein Wunder, dass man die Schwanenblume nicht nur in der Natur (zum Beispiel im Nationalpark Unteres Odertal in Brandenburg, wo das Foto entstanden ist) sehen kann, sondern auch an Gartenteichen. Jetzt wird ihr mehr Aufmerksamkeit zuteil: Das seltene Gewächs wurde von der Loki-Schmidt-Stiftung zur Blume des Jahres 2014 gekürt. Sie ist damit die Nachfolgerin des Leberblümchens.

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Die ersten Kraniche sind da

Es fühlt sich ja so an, als ob der Herbst noch ewig entfernt sei (oder wir alle wollen, dass es sich so anfühlt…). Aber die Kraniche wissen es ganz offensichtlich besser. Bei einem Ausflug in den Naturpark Niederlausitzer Landrücken waren vor wenigen Tagen einige der wunderschönen Vögel gleich neben Störchen auf einem abgeernteten Feld zu sehen, und gegen Abend sammelten sich Scharen von Kranichen am Himmel.

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Mit Andreas Kieling durch den Nationalpark Unteres Odertal

Normalerweise bringt man Andreas Kieling mit exotischen Zielen in Verbindung. Mit Alaska zum Beispiel. Oder Australien. Da taucht der Naturfilmer und Autor mit Grizzlys oder fährt 3000 Kilometer auf dem Yukon. Unzählige Gebiete auf der ganzen Welt hat er gesehen (vor allem die Tiere dort). Aber ausgerechnet die Natur in Brandenburg hat es ihm besonders angetan. Denn sie ist spektakulärer, als man meinen könnte. Auch ohne Grizzlys. Jetzt war er im Nationalpark Unteres Odertal unterwegs.

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Ausflug zur Landesgartenschau in Prenzlau

Was Hamburg mit seiner Gartenschau kann, schaffen wir schon lange. Dachten sich die Prenzlauer und laden gerade zu ihrer eigenen Landesgartenschau ein. „Grüne Wonne“ heißt die. Und nennt sich die fröhlichste Gartenschau aller Zeiten. Das liegt vermutlich an ulkigen Natur-Skulpturen wie der auf dem Foto. Ein Besuch der Grünen Wonne lohnt sich auf jeden Fall.

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Leckeres Früchtchen: die Felsenbirne

Haben Sie schon mal etwas von der Brandenburger Korinthe gehört? Wenn Sie jetzt an etwas Rosinenartiges denken, dann stimmt das nur halb. Die Brandenburger Korinthe ist nämlich eine Felsenbirne. Bei der Internationalen Grünen Woche 2013 wurde sie vorgestellt – aber eine neue Züchtung ist sie nicht. Eher eine Wiederentdeckung. In der Natur in Berlin und Brandenburg habe ich sie noch nicht entdeckt, aber wer sie sehen möchte, der sollte in den nächsten Tagen zum Schaugarten nach Schwante kommen. Dort kann man jetzt nämlich erfahren, warum die Felsenbirne den Spitznamen „Korinthe“ trägt. Doch dazu später.

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Ein sprechender Baum und andere Abenteuer in der Uckermark

Manche nennen die Uckermark die „Toskana des Nordens“. Diesen Vergleich hat die Region nordöstlich von Berlin eigentlich gar nicht nötig – wer einmal dort war, wird den herben Reiz des dünn besiedelten Gebietes nicht vergessen. Naturliebhaber zieht es sowieso in die Uckermark, in der 60 Prozent der Fläche Naturschutzgebiete sind.  Darunter so bedeutende wie der Nationalpark Unteres Odertal, das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin  und der Naturpark Uckermärkische  Seen. Dazu kommen hübsche kleine Städte und Bauwerke wie die winzige Kirche von Alt Placht, in der früher häufig Horst Kasner, der 2011 verstorbene Vater von Bundeskanzlerin Angela Merkel, gepredigt hatte.

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Kornblume: Ein Meer aus Blau am Ackerrand

Was passiert mit einer Pflanze, die gerne auf Kornfeldern wächst, aber als Unkraut bezeichnet wird? Sie wird ausgerottet. Damit hätte die Geschichte  um die Kornblume gleich schon wieder zu Ende sein können. Aber die Pflanze war zäh. Und weil manche Landwirte im Laufe der Zeit begannen, weniger Dünger einzusetzen, sieht man die Kornblume seit einigen Jahren wieder häufiger in der Natur am Rande Berlins und vor allem in Brandenburg. Sie wächst an Feldrändern und oft so dicht, dass sie manche Stellen in ihr intensives Blau taucht.

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Baumschau und Brautrummel im Fläming

Manchmal muss man einfach mal rausfahren aus der Stadt. Wenn man mehr Bäume braucht als Häuser, mehr Weite, mehr Ruhe und mehr Grün, als Berlin bieten kann. Am liebsten in eine Gegend, in der sich der Blick an Natur festhalten kann. Das Foto oben ist im Fläming südlich von Berlin entstanden, in einem dünn besiedelten Stück Land, das nach den Flamen benannt ist, die nach der Gründung der Mark Brandenburg 1157 dorthin gekommen sind.

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Gefährdeter Brandenburger: der Schreiadler

Der Schreiadler ist eines der Sorgenkinder unter den Greifvögeln. Der kleinste deutsche Adler ist so selten, dass er auf der Roten Liste der gefährdeten Arten steht. Es gibt nur noch etwa 100 Brutpaare in Deutschland. Die meisten davon leben im Nordosten  Brandenburgs und in Mecklenburg-Vorpommern, und dort am liebsten in Bruchwäldern und Feuchtgebieten. Um sie nicht zu stören, halten Naturschützer die Brutplätze geheim. Sehen wird man die schönen Schreiadler  also vermutlich nicht. Aber vielleicht breiten sie sich ja weiter in der Natur um Berlin aus. Wenn man sie lässt.

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Die Winterlinde von Pehlitzwerder

Als ich das erste Mal im Ökodorf Brodowin war, habe ich einiges gelernt: Dass Käse-Herstellen eine Kunst ist, zum Beispiel. Und dass auch glückliche Kühe heutzutage statt Bertha „ 34761“ heißen. Oder so.  Auf alle Fälle ist das Ökodorf ein absolut lohnendes Ziel  für alle, die sich für Lebensmittel in Demeter-Qualität interessieren. Ein Ausflug in das Dorf im Kreis Barnim lässt sich wunderbar mit einem Abstecher zum nahen Kloster Chorin verbinden. Aber man sollte auf keinen Fall wieder abreisen, ohne ein bisschen in die Natur rund um Brodowin eingetaucht zu sein. Ein reizvolles Ziel ist Pehlitzwerder.

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