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Mal raus Wildes Berlin

Wollschweine und Lotos im Schaugarten Schwante

Sie sehen ein bisschen so aus, als hätten sie einen Schafspelz übergeworfen. Aber die krausen Locken der Wollschweine sind angewachsen und geben den Tieren, die offiziell Mangalitza-Schwein heißen, ein exotisches Aussehen. Und ein bisschen exotisch sind sie tatsächlich, denn die meisten Menschen, die den Schaugarten Schwante nordwestlich von Berlin besuchen, haben diese Schweinerasse noch nie gesehen. Kein Wunder: Die sanftmütigen Wollschweine gehören zu den alten, vom Aussterben bedrohten Haustierrassen.

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Mal raus Termine Wildes Berlin

Werder feiert sein Baumblütenfest

Im Frühling sieht es in Berlin und Brandenburg manchmal fast so aus, als ob es geschneit hätte. Schon wieder…  Aber dieser Schnee wächst auf Bäumen, und wenn man näher kommt, sieht man, dass es Blüten sind: schneeweiße, creme- oder zart rosafarbene Blüten von Apfel-, Kirsch- und anderen Obstbäumen. Besonders viele der Bäume kann man in der Gegend um Werder (Havel) westlich von Potsdam sehen, das nicht nur für seinen Obstanbau berühmt ist, sondern auch für das jährliche Baumblütenfest.

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Mal raus Wildes Berlin

Die ersten Linumer Störche sind angekommen!

Sie zögern noch ein bisschen – vielleicht trauen sie dem Frühling doch nicht so richtig. Aber immerhin sind jetzt die ersten Linumer Störche  angekommen. Vor wenigen Tagen sind zwei der großen Vögel in dem Dorf im Nordwesten von Berlin eingeflogen. Auch in Potsdam wurden schon Störche entdeckt.

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Mal raus Wildes Berlin

Saisonbeginn im Storchendorf Linum

Dass die Zugvögel mit dem langen Winter zu kämpfen haben, war ja schon Thema dieses Blogs. Störche und Kraniche, die sonst um diese Zeit längst auf den Feldern in Brandenburg zu sehen sind, lassen noch auf sich warten. Im Storchendorf Linum nordwestlich von Berlin, wo normalerweise Ende Mai der Nachwuchs schlüpft, sind die Nester noch leer.

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Mal raus Wasser Wildes Berlin

Lachse in märkischen Gewässern?

Wer bei „Lachs in Berlin“ nur ans Essen denkt, der liegt ganz und gar falsch. Jedenfalls in dieser Geschichte. Denn die Fische, um die es hier geht, sind quietschlebendig und sollen es auch bleiben. Aber Moment mal: Lachs in Berlin?? Mir sind bisher noch in keinem Berliner Gewässer welche aufgefallen. Aber das könnte sich ändern.

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Lautstarkes Kamel-Trio

Kamele haben es nicht leicht. Als Schimpfwort sind sie nicht mehr populär, das schaffen gerade mal noch die Trampeltiere. Wenn sie so gucken wie sie gerne gucken, dann muss man manchmal einfach lachen. Und dann wird über sie auch noch einiger Unsinn verbreitet. Denn in ihren Höckern speichern sie nicht, wie oft behauptet wird, Wasser, sondern Fett, das bei Bedarf mit Hilfe von Sauerstoff in Wasser umgewandelt werden kann. Diese Fähigkeit sorgt dafür, dass Kamele in trockenen Regionen sehr lange ohne Wasser aushalten können.

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Was die Wissenschaft vom Gecko lernen kann

Über die Füße eines Geckos könnte man Romane schreiben. Wie schaffen diese Echsen es, an einer Glasscheibe zu laufen? In der Biosphäre in Potsdam habe ich vor einiger Zeit einen gesehen, der nicht nur an den Wänden hochklettern konnte, sondern auch an der Glaswand seines Terrariums. Und zwar in aller Ruhe, ohne auch nur einen Millimeter abzurutschen.

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Das Konzert der Singschwäne

Können Sie sich vorstellen, dass es Tiere gibt, die sich ausgerechnet das kalte Deutschland als Winterziel ausgesucht haben? Die sogar weite Strecken auf sich nehmen, um hierherzukommen? Der Gast, um den es hier geht, lebt normalerweise in der russischen Taiga, Island oder Skandinavien – und im Vergleich zu dort sind die deutschen Winter geradezu mild. Die Rede ist vom Singschwan, den man auf den ersten, naja, vielleicht auch auf den zweiten Blick mit unserem Höckerschwan verwechseln könnte. Aber es gibt Unterschiede, und den wichtigsten trägt der Vogel in seinem Namen.

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Gefährliche Schönheit: der Seidelbast

Schade, dass es noch kein Duft-Internet gibt. Sonst würden Sie jetzt vermutlich tief inhalieren. Denn die Blüten auf dem Foto duften so intensiv, dass man die Pflanze im Wald auch mit verbundenen Augen problemlos finden würde. Süß, wild und beinahe betäubend. Ihr Name ist so genauso exotisch: Seidelbast.

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Willkommen 2013! Die Pflanzen und Tiere des Jahres

Wissen Sie, was Bekassine, Europäische Auster, Schlingnatter, Purpurknabenkraut oder Damaszenerrose gemeinsam haben? Sie sind Pflanzen bzw. Tiere des Jahres 2013. Gekürt wurden sie vom Naturschutzbund Deutschland (NABU), der auf diese Weise seit 1971 auf besondere gefährdete Tiere und Lebensräume aufmerksam macht. So gibt es den Vogel des Jahres (2013 ist es die Bekassine), den Baum (2013: der Wildapfel), das Weichtier (die Europäische Auster),  das Reptil (die Schlingnatter), die Orchidee (das bis zu 80 Zentimeter hohe Purpurknabenkraut, Foto), das Insekt (die Gebänderte Flussköcherfliege) oder die Heilpflanze des Jahres (die Damaszenerrose). Auch Gemüse, Staude, Fisch, Nutztierrasse und sogar Einzeller des Jahres werden gekürt. Um nur einige zu nennen, die Liste ist lang.

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