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Mal raus Wildes Berlin

Willkommen 2013! Die Pflanzen und Tiere des Jahres

Wissen Sie, was Bekassine, Europäische Auster, Schlingnatter, Purpurknabenkraut oder Damaszenerrose gemeinsam haben? Sie sind Pflanzen bzw. Tiere des Jahres 2013. Gekürt wurden sie vom Naturschutzbund Deutschland (NABU), der auf diese Weise seit 1971 auf besondere gefährdete Tiere und Lebensräume aufmerksam macht. So gibt es den Vogel des Jahres (2013 ist es die Bekassine), den Baum (2013: der Wildapfel), das Weichtier (die Europäische Auster),  das Reptil (die Schlingnatter), die Orchidee (das bis zu 80 Zentimeter hohe Purpurknabenkraut, Foto), das Insekt (die Gebänderte Flussköcherfliege) oder die Heilpflanze des Jahres (die Damaszenerrose). Auch Gemüse, Staude, Fisch, Nutztierrasse und sogar Einzeller des Jahres werden gekürt. Um nur einige zu nennen, die Liste ist lang.

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Mal raus Wasser Wildes Berlin

Abendstimmung im Teichland

Manchmal muss man einfach mal raus aus der Stadt – und sei es nur für ein paar Stunden. Zum Beispiel ins Teichland Linum nördlich von Berlin, wo im Frühling die Störche und im Herbst die Kraniche fliegen. Wenn die Vogelschar in Richtung Süden abgezogen ist, wird es ganz still in Linum. Dann atmet das hübsche kleine Dorf auf. Nicht so sehr wegen der Vögel, sondern hauptsächlich wegen der Menschen, die Linum im Herbst in Massen heimgesucht haben.

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Mal raus Wildes Berlin

Trompetenkonzert bei Berlin

Für dieses Konzert muss man die große Stadt verlassen – aber es lohnt sich! Im Augenblick nämlich sind nördlich von Berlin zehntausende Kraniche zu sehen, die Rast machen auf ihrem weiten Weg in den Süden.

Lautstarke Suche der Kraniche nach Schlafplätzen

Tagsüber sieht man die Kraniche auf den Feldern rund um Linum, dicht an der Autobahn nach Hamburg, am Abend suchen sie sich Schlafplätze im Linumer Teichland. Beim Anflug in der Dämmerung beginnt dann ihr vielstimmiges Lied – eine Kakophonie aus Trompetenrufen hoch oben am Himmel. Die Menschen unter den Vogelschwärmen  lauschen ergriffen. Und wer das Konzert einmal erlebt hat, der weiß, warum.

Unterstützt werden die Kraniche von zahllosen Enten und Gänsen, die nach Kräften  mitkreischen. Stille ist etwas anderes. Aber für Stille fährt man im Herbst auch nicht zum Teichland Linum. Sondern für dieses grandiose Erlebnis in der Dämmerung.

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