Vor einigen Tagen ist mir zum ersten mal ein Rotkragen-Flechtenbärchen begegnet. Es saß auf einem Blatt, die Flügel ganz eng angelegt, und genoss die Wärme. Der kleine Schmetterling gehört zu den Arten, die zurzeit noch ungefährdet sind – zum Glück.
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Wo Berlin wirklich wild ist – Waldgebiete in der Großstadt
Man könnte ja meinen, beim C-Falter wäre den Biologen einfach kein ordentlicher Name eingefallen. Dabei trägt der Schmetterling den Buchstaben „C“ sogar auf den Flügeln. Bevor Sie jetzt anfangen zu suchen: Das „C“ steht auf der unteren Flügelseite, die auf dem Bild nicht zu sehen ist. Würde der Schmetterling die Flügel zuklappen, könnte man ein sehr kleines, aber sehr deutliches weißes „C“ auf dunklem Untergrund sehen.
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Vor ein paar Tagen habe ich im Grunewald neben einem Weg zarte viele weiße Blüten gesehen. Es war der Nickende Milchstern. Wie die Pflanzen dorthin gelangt sind, weiß ich nicht. Vielleicht sind sie (verbotenerweise) mal mit Gartenabfällen in den Wald gebracht worden. Auf alle Fälle aber scheinen sie sich dort wohlzufühlen.
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Wilde Orchideen in der Berliner Natur? Die gibt es, auch wenn man ein bisschen suchen muss. Wie viele Arten hier vorkommen, kann ich nicht sagen – aber eine habe ich schon gesehen: die Breitblättrige Stendelwurz. Sie gehört in Deutschland zu den wenigen noch halbwegs ungefährdeten Orchideenarten. Selten genug ist sie trotzdem. Und geschützt natürlich sowieso. Jetzt wird ihr eine besondere Ehre zuteil.
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