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Wald Wildes Berlin

Vom Winzling zur prachtvollen Rotbuche

Während es draußen so aussieht, als wolle der Winter überhaupt nicht mehr aufgeben, beginnt unter der Schneedecke längst neues Leben.  Natürlich braucht es noch ein paar Tage, bis man es sieht – aber die wilde Natur in Berlin schläft längst nicht mehr (wie man auf dem Foto mit der kleinen Rotbuche sehen kann).  Darf sie auch nicht, denn sobald es wärmer wird, beginnt bei den Pflanzen die Konkurrenz ums Licht, und wer zuerst da ist, hat die besten Chancen.

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Wald Wildes Berlin

Seltenes Tier: die Berliner Schneeschlange

Sie taucht immer nur im Winter auf und hat eine ausgesprochene Abneigung gegen Wärme: die Schneeschlange. Meistens sieht man sie auf dünnen Ästen, manchmal auch auf Zäunen. Anfassen sollte man sie lieber nicht, denn sie ist zwar nicht bissig oder giftig, aber sehr berührungsempfindlich. Einmal angefasst, zerfällt sie. Buchstäblich.

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Wald Wildes Berlin

Waldkauz auf Brautschau

Die meisten von uns kennen das Geräusch. Aus dem Fernsehen. Ein unheimliches „Huuh- hu-uuu“ im nächtlichen, vom Vollmond beschienenen Wald – meistens kurz bevor der Mörder kommt.  Der Urheber des Geräusches ist zwar unschuldig, aber er wurde schon in alten Zeiten mit Dunkelheit (zu Recht) und dem Tod (zu Unrecht) in Verbindung gebracht. Denn der Waldkauz ruft nur so, wenn er auf Brautschau ist. Das mit seiner Rolle in Gruselfilmen kann man also gleich mal vergessen. 

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Park & Platz Wald Wildes Berlin

Begegnung mit Reineke Fuchs

Wenn Sie in den nächsten Tagen in Berlin einen Fuchs sehen, dann wundern Sie sich nicht. Denn jetzt beginnt die Paarungszeit der Tiere, bei den Füchsen Ranzzeit genannt, – und sie sind besonders aktiv. Und das manchmal auch mitten in der Stadt, außerhalb ihrer normalen Reviere in den Berliner Wäldern. Oft kann man sie schon hören, bevor man sie sieht:  Ihr heiseres Bellen ist nämlich ziemlich laut. Und sie bellen nur zur Ranzzeit so.

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Termine Wald Wildes Berlin

Verräterische Spuren im Schnee

Da gibt man sich die größte Mühe, vom Menschen ungesehen durch den Wald zu streifen – und dann das. Der Schnee verrät: alles. Jeden Weg, jeden Umweg, jeden Halt. Kleine Füße, Hufe oder Pfoten malen Spuren ins Weiß, und jeder kann sie sehen. Erkennen auch?  Zeit für ein eisiges Detektivspiel um Fährten im Schnee.

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Wald Wildes Berlin

Zartes Kunstwerk: das Spinnennetz

Spinnen gehören ja nicht unbedingt zu den Lieblingstieren der Menschen. Was mit der Anzahl ihrer Beine zu tun haben könnte. Aber Spinnennetze sind wahre Wunderwerke. Dass ihre Seide, bezogen aufs Gewicht, viermal belastbarer ist als Stahl und sie aufs Dreifache ihrer Länge gedehnt werden kann, ohne zu reißen, ist schon beeindruckend genug. Anfang des Jahres haben Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology in Cambridge festgestellt, dass Spinnennetze sogar stabil genug sind, um einem Hurrican standzuhalten! Einige Fäden könnten reißen, die Gesamtstruktur aber bliebe erhalten. Und das, obwohl der einzelne Faden hauchdünn ist!

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Wald Wildes Berlin

Gestatten: das Leberblümchen ist die Blume des Jahres 2013

Vor kurzem wurde in Hamburg die Blume des Jahres 2013 gekürt – und diese Nachricht gehört natürlich unbedingt in einen Natur-Blog. Preisträger ist ein echter Frühlingsbote: das Leberblümchen (lateinisch Hepatica nobilis).
In Berlin sieht man das zu den Hahnenfußgewächsen gehörende Pflänzchen mit seinen zart-lilafarbenen Blüten nur sehr selten, manchmal wird es mit dem Blaustern verwechselt, der im Frühling in vielen Berliner Parks himmelblaue Blütenteppiche bildet.

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Wald Wildes Berlin

Das Siegel des Salomo im Berliner Wald

Wie runde Glocken sehen diese fünf blauen Beeren aus. Sie baumeln von einer Pflanze, die übrigens mit dem Spargel verwandt ist. Das macht die dunklen Früchte allerdings nicht essbar – sie sind wie das gesamte Gewächs sogar giftig. Salomonssiegel heißt die Pflanze, die in Berlins Wäldern gar nicht mal so selten ist. Im Frühjahr trägt sie Weiß, kleine längliche Blüten mit grünem Rand, die genauso herabhängen wie die Früchte im Herbst.

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Wald Wildes Berlin

Hallo, Pinocchio!

Von wegen Baum ist Baum!  Diese Rotbuche hier ist ein echter Charakterkopf. Sie steht im Süden Berlins, und wer sie anguckt, der kann ein grinsendes Gesicht erkennen – einschließlich einer langen Pinocchio-Nase.

Natürlich braucht ein Baum ein paar Jahrzehnte, um so auszusehen. Um Dellen und Narben zu bekommen, die ihm ein „Gesicht“ geben.

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Wald Wildes Berlin

Kaktus-Alarm am Dahlemer Feld

Wüstenkaktus? Sieht so aus, aber das täuscht. Dieses Gewächs ist der Überrest einer Königskerze, die auch verblüht noch Qualitäten als Blickfang hat. Sie steht auf dem Dahlemer Feld, einer Trockenrasenlandschaft mitten im Grunewald.

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