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Allgemein Wasser Wildes Berlin

Nachwuchs bei Berlins Seeadlern

Sein Flug ist so majestätisch, dass man kaum den Blick abwenden kann. Aber übersehen könnte man den Seeadler sowieso nicht, denn er ist einer der größten Greifvögel Mitteleuropas. Er kann mehr als 90 Zentimeter lang werden – bei einer Flügelspannweite von fast 2,50 Metern (siehe Foto). Breiten Sie mal die Arme aus, dann bekommen Sie eine Ahnung von der Größe dieses Vogels. Interessant ist, dass beim Seeadler das Weibchen wesentlich größer und schwerer ist als das Männchen.  Sogar wenn sie sitzen, sind die Vögel eindrucksvoll. In der Natur in Berlin sieht man sie nur selten. Es gab viele Jahre lang ein einziges Seeadlerpaar – aber diese Geschichte endete tragisch.

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„Wasser für alle!“ im Botanischen Garten

Über Wasser denkt man normalerweise wenig nach – es sei denn, es gibt furchtbare Hochwasserkatastrophen wie gerade in einigen Gebieten Deutschlands oder es herrscht Trockenheit, weil es zu wenig regnet.  Dass ein Leben ohne Wasser nicht möglich ist, weiß man zwar, aber man beschäftigt sich eher nicht so mit dem Thema. Deshalb finde ich die Themenwoche auch so spannend, mit der sich gerade der Verband der Botanischen Gärten und damit auch der Botanische Garten Berlin beschäftigt: „Wasser für alle!“ heißt sie – mit Ausrufezeichen am Ende.

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Quallen – Wesen wie aus einer anderen Welt

„Igitt“ ist noch eine der freundlicheren Bezeichnungen, die der Mensch so gemeinhin für Quallen übrig hat. Die Tiere sind zu glibschig und nass und im wahrsten Sinn des Wortes wenig greifbar. Dass wir uns als Kinder mit den armen Kreaturen beworfen haben, ist eine andere Geschichte… Aber im Zoo-Aquarium kann man mal eine ganz andere, elegante Seite dieser Geschöpfe erleben, die es ja in der Berliner Natur nicht gibt, weil sie fast ausschließlich Meeresbewohner sind.

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Besuch bei der Bekassine

Dass die Bekassine der Vogel des Jahres 2013 ist, war ja schon Thema dieses Blogs. Aber jetzt kann man sie sehen – bei einer Führung am 26. Mai durch die Natur im Berliner Norden. Ein bisschen Glück braucht es natürlich, denn diese Vogelart ist sehr, sehr selten. Sie braucht Feuchtgebiete – Moore, flache Seen und feuchte Wiesen -, aber die verschwinden überall in Deutschland immer mehr. Etwa 95 Prozent der heimischen Moore sind schon zerstört worden, und aus Gebieten mit intensiver Bewirtschaftung zieht sich der scheue Vogel zurück. Heute gibt es nur noch wenige Tiere, die vor allem in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg leben. Insgesamt, so schätzen Experten, sind es in Deutschland ungefähr 5500 Brutpaare.

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Wenn der Moorfrosch blau macht

Haben Sie schon mal einen blauen Frosch gesehen? Ich meine keinen Spielzeugfrosch, sondern einen sehr lebendigen – und sogar einen, den man auch in der Natur in Berlin und Brandenburg sehen kann. Um es spannender zu machen, hänge ich das Bild eines solchen Tieres unten an diesen Blogeintrag dran. Denn der Moorfrosch ist nicht immer blau. Normalerweise sieht er aus wie auf dem Bild oben. Aber der Reihe nach.

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