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Park & Platz Wasser Wildes Berlin

Die Stockente im Blumentopf

Wenn Stockenten brüten wollen, dann sind sie erfinderisch. Die normalen Brutplätze wie Gebüsche am Wasser nutzen sie zwar immer noch am liebsten, aber weil sie die in Großstädten wie Berlin nicht immer finden, suchen sie sich eben Ersatz. Notfalls im Blumentopf auf dem Balkon.

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Wasser Wildes Berlin

Was die Sumpf-Schwertlilie mit dem Schwert zu tun hat

Die Pflanze auf dem Foto hat ein Problem. Die Landschaft, die sie braucht, gehört zu denen, die der Mensch eher nicht braucht. Und deshalb allzu oft zerstört. Denn die Sumpf-Schwertlilie liebt nasse Füße. Sie wächst auf feuchten Wiesen, in Bruchwäldern und manchmal auch an Gräben. Zumindest die ersten drei sind sehr gefährdete Biotop-Arten. Aus diesem Grund ist die Sumpf-Schwertlilie in ganz Deutschland selten. Aber mit etwas Glück kann man sie sogar in Berlin sehen. Zum Beispiel im Naturschutzpark Marienfelde.

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Wasser Wildes Berlin

Seltene Schönheit: die Sumpfdotterblume

Wenn Sie diese Pflanze sehen, dann ist garantiert Wasser in der Nähe. Oder zumindest ein Sumpf. Den trägt die Sumpfdotterblume schließlich sogar im Namen. Mit ihren großen knallgelben Blüten ist sie eine echte Schönheit. Eine, die Grabenränder, Sumpfwiesen und Auwälder schmückt und im Frühling Farbtupfer setzt.

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Termine Wald Wasser Wildes Berlin

Krötenwanderung in Berlin und Brandenburg

Es ist ein Schauspiel, das sich jedes Jahr wiederholt. Sobald es draußen milder wird (also jetzt), machen sich überall Kröten und Frösche auf den Weg zu ihren Laichplätzen am Wasser. Es ist eine lebensgefährliche Krötenwanderung, die auch über Straßen führt und oft genug unter Autoreifen endet. Um den tausendfachen Tod der Amphibien zu verhindern, stellen Naturschützer Fangzäune auf und tragen Kröten und Frösche über die Straßen.

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Unbeliebter Fischjäger: der Kormoran

Bei vielen Menschen hat der Kormoran nicht den allerbesten Ruf. Das liegt wohl hauptsächlich daran, dass sein Lieblingsessen – Fisch – auch bei uns sehr beliebt ist. Schon vor 200 Jahren wurde der Vogel gnadenlos verfolgt, selbst Soldaten zogen gegen den Kormoran ins Feld, und wer einen der Vögel erlegte, konnte zeitweise sogar mit einer Belohnung rechnen. Um 1900 war der Kormoran in Deutschland beinahe vollkommen ausgerottet.

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