Kategorien
Mal raus Termine Wildes Berlin

Leckeres Früchtchen: die Felsenbirne

Haben Sie schon mal etwas von der Brandenburger Korinthe gehört? Wenn Sie jetzt an etwas Rosinenartiges denken, dann stimmt das nur halb. Die Brandenburger Korinthe ist nämlich eine Felsenbirne. Bei der Internationalen Grünen Woche 2013 wurde sie vorgestellt – aber eine neue Züchtung ist sie nicht. Eher eine Wiederentdeckung. In der Natur in Berlin und Brandenburg habe ich sie noch nicht entdeckt, aber wer sie sehen möchte, der sollte in den nächsten Tagen zum Schaugarten nach Schwante kommen. Dort kann man jetzt nämlich erfahren, warum die Felsenbirne den Spitznamen „Korinthe“ trägt. Doch dazu später.

Loading

Teilen:
Kategorien
Mal raus Termine Wildes Berlin

Ein sprechender Baum und andere Abenteuer in der Uckermark

Manche nennen die Uckermark die „Toskana des Nordens“. Diesen Vergleich hat die Region nordöstlich von Berlin eigentlich gar nicht nötig – wer einmal dort war, wird den herben Reiz des dünn besiedelten Gebietes nicht vergessen. Naturliebhaber zieht es sowieso in die Uckermark, in der 60 Prozent der Fläche Naturschutzgebiete sind.  Darunter so bedeutende wie der Nationalpark Unteres Odertal, das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin  und der Naturpark Uckermärkische  Seen. Dazu kommen hübsche kleine Städte und Bauwerke wie die winzige Kirche von Alt Placht, in der früher häufig Horst Kasner, der 2011 verstorbene Vater von Bundeskanzlerin Angela Merkel, gepredigt hatte.

Loading

Teilen:
Kategorien
Mal raus Wildes Berlin

Kornblume: Ein Meer aus Blau am Ackerrand

Was passiert mit einer Pflanze, die gerne auf Kornfeldern wächst, aber als Unkraut bezeichnet wird? Sie wird ausgerottet. Damit hätte die Geschichte  um die Kornblume gleich schon wieder zu Ende sein können. Aber die Pflanze war zäh. Und weil manche Landwirte im Laufe der Zeit begannen, weniger Dünger einzusetzen, sieht man die Kornblume seit einigen Jahren wieder häufiger in der Natur am Rande Berlins und vor allem in Brandenburg. Sie wächst an Feldrändern und oft so dicht, dass sie manche Stellen in ihr intensives Blau taucht.

Loading

Teilen:
Kategorien
Mal raus Wildes Berlin

Baumschau und Brautrummel im Fläming

Manchmal muss man einfach mal rausfahren aus der Stadt. Wenn man mehr Bäume braucht als Häuser, mehr Weite, mehr Ruhe und mehr Grün, als Berlin bieten kann. Am liebsten in eine Gegend, in der sich der Blick an Natur festhalten kann. Das Foto oben ist im Fläming südlich von Berlin entstanden, in einem dünn besiedelten Stück Land, das nach den Flamen benannt ist, die nach der Gründung der Mark Brandenburg 1157 dorthin gekommen sind.

Loading

Teilen:
Kategorien
Mal raus Wildes Berlin

Gefährdeter Brandenburger: der Schreiadler

Der Schreiadler ist eines der Sorgenkinder unter den Greifvögeln. Der kleinste deutsche Adler ist so selten, dass er auf der Roten Liste der gefährdeten Arten steht. Es gibt nur noch etwa 100 Brutpaare in Deutschland. Die meisten davon leben im Nordosten  Brandenburgs und in Mecklenburg-Vorpommern, und dort am liebsten in Bruchwäldern und Feuchtgebieten. Um sie nicht zu stören, halten Naturschützer die Brutplätze geheim. Sehen wird man die schönen Schreiadler  also vermutlich nicht. Aber vielleicht breiten sie sich ja weiter in der Natur um Berlin aus. Wenn man sie lässt.

Loading

Teilen: