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Mal raus Wasser Wildes Berlin

Kletternder Sonnenanbeter: der Laubfrosch

Egal, was die Menschen sagen: Das mit der Wettervorhersage überlässt der Laubfrosch gern den Meteorologen. Sollen sie ihn doch Wetterfrosch nennen, so oft sie wollen – er klettert nicht auf Pflanzen, um schönes Wetter anzukündigen, sondern weil bei Sonne die Insekten höher fliegen und er deshalb höher klettern muss. So einfach ist das. Früher hat man den Laubfrosch oft in Gläser mit kleinen Leitern gesetzt – und wenn er irgendwann hochgeklettert ist, war man überzeugt, dass das Wetter schön wird. Was natürlich gelegentlich auch gestimmt hat.

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Allgemein Wasser Wildes Berlin

Wasservögel rund um das Ökowerk

Wegen der Corona-Krise ist auch das Ökowerk, wie so viele Einrichtungen, zurzeit geschlossen. Das heißt aber nicht, dass es keine Veranstaltungen gibt. Online ist einiges los. Eine tolle Anregung ist ein Ausflug zu den Wasservögeln rund um das Ökowerk. Zusammengestellt wurden sie von Kai Doberstein. 

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Allgemein Mal raus Wald Wasser Wildes Berlin

Milzkraut: Unauffällige Schönheit im Frühlingswald

Bei manchen Pflanzen muss man dreimal gucken, bis man sie im Wald bemerkt – so gut können sie sich verstecken. Das Wechselblättige Milzkraut gehört definitiv dazu. Wenn man es erst einmal entdeckt hat, ist man überrascht, wie man es übersehen konnte. 

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Wald Wasser Wildes Berlin

Scheuer Waldbewohner: der Feuersalamander

Den Feuersalamander kennen viele Menschen heute nur noch in Gestalt von „Lurchi“, dem Maskottchen einer Schuhfirma. Was nicht so sehr daran liegt, dass sich niemand für ihn interessiert. Der kleine Lurch ist nur leider so selten geworden, dass man ihm beinahe gar nicht mehr begegnet. 2016 war er deshalb Lurch des Jahres. Grund genug, ihn mal vorzustellen. 

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Wasser Wildes Berlin

Blume des Jahres 2020: Woher der Fieberklee seinen Namen hat

Der Fieberklee ist eine der spektakulärsten Pflanzen, die ich kenne. Und noch dazu eine für den zweiten Blick. Denn die Schönheit macht sich gerne unsichtbar – sie versteckt sich in den Uferbereichen von Sümpfen und Gewässern. Wenn man sie entdeckt hat, staunt man über die wunderschönen Blüten. Gerade wurde der Fieberklee von der Loki-Schmidt-Stiftung zur Blume des Jahres 2020 gekürt.

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Allgemein Mal raus Wasser

Die Breitblättrige Fingerwurz ist die Orchidee des Jahres 2020

Die Breitblättrige Fingerwurz (Dactylorhiza majalis) ist die Orchidee des Jahres 2020. Das hat der Arbeitskreis Heimische Orchideen (AHO) entschieden. Die Pflanze, die auch als Breitblättriges Knabenkraut bekannt ist, kann man auch in Brandenburg sehen. Aber sie ist, wie alle heimischen Orchideen, ziemlich selten.

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Wald Wasser Wildes Berlin

Libellen – zarte Geschöpfe am See

Ich kenne kaum eine Tierart, die so zart ist wie die Libelle. Ihre Flügel wirken wie aus hauchdünnem Glas gefertigt, und der schlanke Körper mit dem großen Kopf und den eindrucksvollen Facettenaugen sitzt auf sechs langen, dünnen Beinen. Die Tiere bewegen sich elegant wie Tänzer in der Luft – es ist schwer, ihnen nahe genug zu kommen, um ein Foto zu machen. 58 Libellenarten gibt es in Berlin, in der Brandenburger Natur sind es  66. Und sie haben so schöne Namen wie Spitzenfleck, Plattbauch, Feuerlibelle oder Kleine Moosjungfer.

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Wasser Wildes Berlin

Keine Angst vor der Ringelnatter

Schlangen gehören allgemein nicht zu den Lieblingstieren. Irgendwas geht von ihnen aus, das sie für Menschen unheimlich macht. Das gilt nicht nur für einheimische Tiere wie die Ringelnatter (Foto). Ich erinnere mich an eine Reise nach Italien, als eine Schlange (welche, habe ich leider vergessen) auf einer Landstraße entlangschlängelte und einen kleinen Tumult verursachte. Mehrere Leute zeigten mit dem Finger auf sie und riefen „La Bestia“. Ich verstand nur „Bestie“ und machte sicherheitshalber einen sehr großen Bogen um das Tier, das nicht wirklich angriffslustig war, eher so träge, wie man an einem sehr heißen Sommertag in Italien nur sein kann.

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Der Graureiher: Geschickter Fischer an Berliner See-Ufern

So richtig eilig hat es der Graureiher selten. Glaube ich. Denn wenn man ihn in der Natur an den Ufern der Berliner Seen sieht, dann fliegt er erst auf, wenn er unbedingt muss. Vorher setzt er darauf, nicht bemerkt zu werden. Die Kunst des Sich-Unsichtbar-Machens beherrscht er jedenfalls perfekt. Er steht manchmal minutenlang unbeweglich im flachen Wasser und wartet buchstäblich darauf, dass ihm die Beute vor die Füße schwimmt. Wenn sie das tut, ist er blitzschnell. Und hat meist Erfolg beim Fischen mit dem langen Schnabel.

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Haubentaucher auf Berliner Gewässern

Der Haubentaucher gehört zu den auffälligsten einheimischen Vögeln – jedenfalls wenn es um den Kopfschmuck geht. Das Häubchen macht ihn unverwechselbar und gab ihm den Namen. Auf vielen Berliner Gewässern kann man ihm begegnen.

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