Vor einigen Tagen ist mir zum ersten mal ein Rotkragen-Flechtenbärchen begegnet. Es saß auf einem Blatt, die Flügel ganz eng angelegt, und genoss die Wärme. Der kleine Schmetterling gehört zu den Arten, die zurzeit noch ungefährdet sind – zum Glück.
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Blog über die Natur in und um Berlin – mit Texten zu Tieren und Pflanzen, zu Veranstaltungen und Plätzen
Es klebt. Am Auto, am Asphalt, manchmal sogar an der Brille. Überall – vor allem dort, wo Linden in der Nähe sind. Aber die Bäume sind unschuldig, auch wenn mancher annimmt, dass der Klebstoff von den Lindenblüten kommt: Es ist Honigtau von Blattläusen, der Autofahrer nervt, aber andere Insekten sehr glücklich macht.
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Als ich gestern Morgen die Balkontür aufgemacht habe, strömte mir ein Duft entgegen, den ich so sehr mit dem Frühsommer verbinde wie kaum einen anderen: Die Linde blüht. Und bei der derzeitigen Sommerhitze mit Macht. Vor ein paar Tagen war es nur ein Hauch, jetzt übertönt der Lindenduft an manchen Straßen sogar den Großstadtgeruch. Normalerweise nimmt man die Linden in der Berliner Natur und an Straßenrändern kaum wahr – sie sind halt da. Aber wenn sie blühen, kann man sie wirklich nicht übersehen. Im Moment sind sie wie die Kastanien als Schattenspender gefragt.
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Man könnte ja meinen, beim C-Falter wäre den Biologen einfach kein ordentlicher Name eingefallen. Dabei trägt der Schmetterling den Buchstaben „C“ sogar auf den Flügeln. Bevor Sie jetzt anfangen zu suchen: Das „C“ steht auf der unteren Flügelseite, die auf dem Bild nicht zu sehen ist. Würde der Schmetterling die Flügel zuklappen, könnte man ein sehr kleines, aber sehr deutliches weißes „C“ auf dunklem Untergrund sehen.
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