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Mal raus Wildes Berlin

Gefährliche Schönheit: der Seidelbast

Wirklich schade, dass es noch kein Duft-Internet gibt. Sonst würden Sie jetzt vermutlich tief inhalieren. Denn die Blüten auf dem Foto duften so intensiv, dass man die Pflanze im Wald auch mit verbundenen Augen problemlos finden würde. Süß, wild und beinahe betäubend. Ihr Name ist genauso exotisch: Seidelbast.

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Mal raus Wasser Wildes Berlin

Das Konzert der Singschwäne

Können Sie sich vorstellen, dass es Tiere gibt, die sich ausgerechnet das kalte Deutschland als Winterziel ausgesucht haben? Die sogar weite Strecken auf sich nehmen, um hierherzukommen? Der Gast, um den es hier geht, lebt normalerweise in der russischen Taiga, Island oder Skandinavien – und im Vergleich zu dort sind die deutschen Winter geradezu mild. Die Rede ist vom Singschwan, den man auf den ersten, naja, vielleicht auch auf den zweiten Blick mit dem bei uns heimischen Höckerschwan verwechseln könnte. Aber es gibt Unterschiede, und den wichtigsten trägt der Vogel in seinem Namen.

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Park & Platz Wildes Berlin

Der Name der Christrose

Normalerweise legt die Natur im Winter eine Pause ein – aber bei der Christrose macht sie eine Ausnahme. Die blüht nämlich ausgerechnet in der allerdunkelsten Jahreszeit. In der wilden Natur gibt es sie in Deutschland vermutlich nur in Bayern. Aber sie schmückt als kultivierte Form viele Gärten und  Balkonkästen.

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Wald Wildes Berlin

Der Kaisermantel gibt sich die Ehre

Dieser Schmetterling gehört zu den ganz seltenen Arten in Berlin und Brandenburg. Und das macht die Begegnung mit dem Kaisermantel zu einem großen Glück. Gerade wurde er zum Schmetterling des Jahres 2022 gekürt. Gewählt haben ihn die BUND NRW Naturschutzstiftung und die Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen e.V.

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Allgemein Park & Platz Wildes Berlin

Der Herbst als Künstler

Dass der Herbst bunt ist, weiß ja jeder. Aber er ist auch sehr einfallsreich. Das fängt an mit den kecken Eichel-Hütchen, geht weiter mit stacheligen Fruchthüllen und hört mit den Pflanzenskeletten nicht auf, die man überall dort in der Berliner Natur sehen kann, wo Wiesen im Herbst nicht gemäht werden. Grund genug, dem Herbst als Künstler mal ein Denkmal zu setzen.

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