Eine der originellsten Grünanlagen, die ich kenne, liegt zwischen Urbanhafen und Spree, in einem Gebiet, das sonst mit Parks nicht gerade verwöhnt ist. Sie ist bloß 22,5 Meter breit, dafür aber mehr als zwei Kilometer lang. Und im wahrsten Sinn des Wortes tiefergelegt. Wie das kommt? Ganz einfach: Hier floss mal Wasser. Genannt wurde er Luisenstädtischer Kanal, entworfen vom Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné. Er sollte den Landwehrkanal und die Spree verbinden. Eine geniale Idee, aber leider gab es ein Problem. Die Bauherren hatten nämlich nicht daran gedacht, dass es an der Stelle kaum Gefälle gibt. Deshalb floss das Wasser nicht und wurde nach einiger Zeit zur – pardon – stinkenden Kloake. Und nun?
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