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Park & Platz Wildes Berlin

Die schöne Nackte im Kanal

Eine der originellsten Grünanlagen, die ich kenne, liegt  zwischen Urbanhafen und Spree, in einem Gebiet, das sonst mit Parks nicht gerade verwöhnt ist. Sie ist bloß 22,5 Meter breit, dafür aber mehr als zwei Kilometer lang. Und im wahrsten Sinn des Wortes tiefergelegt. Wie das kommt? Ganz einfach: Hier floss mal Wasser. Genannt wurde er Luisenstädtischer Kanal, entworfen vom Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné. Er sollte den Landwehrkanal und die Spree verbinden.  Eine geniale Idee, aber leider gab es ein Problem. Die Bauherren hatten nämlich nicht daran gedacht,  dass es an der Stelle kaum Gefälle gibt.  Deshalb floss das Wasser nicht und wurde nach einiger Zeit zur – pardon – stinkenden Kloake. Und nun?

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Park & Platz Termine Wildes Berlin

Grüne Woche 2013 – Frühling in den Berliner Messehallen

Der Winter hat zwar noch gar nicht richtig angefangen, aber in Berlin wissen wir auf den Tag genau, wann der Frühling beginnt: am 18. Januar. Um Punkt zehn Uhr. Dann nämlich öffnet die Internationale Grüne Woche ihre Tore. Ein Riesenereignis, bei dem es neben Lebensmitteln und Landwirtschaft auch um Natur geht. Die gezähmte natürlich. Aber wenn es draußen so grau ist, braucht man einfach mal ein paar Blumen.

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Die klügsten aller Vögel

Raben und Krähen haben keinen besonders guten Ruf. Vielleicht liegt das daran, dass sie früher mit dem Tod in Verbindung gebracht wurden und heute noch gerne in Gruselfilmen eingesetzt werden. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass sie so schlau sind. In der Mythologie waren sie Ratgeber, die Wanderern den richtigen Weg sagten und sogar dem nordischen Gott Odin erzählten, was auf der Welt so passierte. Es gibt Geschichten, in denen Rabenvögel Menschen mit Essen verosrgten und andere, in denen sie Begleiter der Göttin Kalí waren. In England sind die Raben im Tower of London sogar für die Zukunft des Königreiches zuständig. Und dass sich Hexen und Zauberer in Krähen verwandeln können, wissen alle, die Otfried Preußlers „Krabat“ gelesen haben.  So weit die mythische Seite der Vögel.

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Eine Mauer gegen Schmuggler

Wissen Sie, was das für ein Bauwerk ist? Es ist die Berliner Mauer. Glauben Sie nicht? Stimmt aber. Allerdings ist es nicht DIE Berliner Mauer, sondern die alte Stadtmauer (Akzisemauer), die die Stadt von ungefähr 1737 bis Mitte des 19. Jahrhunderts umgeben hat. Sie diente als Zollmauer, die Schmugglern das Handwerk erschweren sollte. Durch 18 Tore konnte man die Stadt betreten und musste dort als Händler Steuern für seine Waren (Akzise genannt) zahlen. Aber dann wuchs die Stadt immer weiter, und die Mauer wurde immer wieder verschoben. Anfangs war sie aus Holzpalisaden (denen verdankt die Friedrichshainer Palisadenstraße übrigens ihren Namen), später aus Stein und mit vier Metern schon abschreckend hoch für Schmuggler.

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Haselstrauch mit Winterschmuck

Hier ist der Beweis, dass der Frühling gar nicht mehr so weit ist: Die ersten Blüten sind schon da. Sozusagen. Es sind die männlichen Blütenstände des Haselstrauchs, die sich schon im Herbst bilden und den Winter auf diese Weise überstehen. Das ist keine Laune des Klimawandels – dank dieser frostsicher verpackten Wartestellung ist die Hasel eine der ersten Pflanzen, die im Frühling blüht, lange bevor die ersten Laubblätter kommen. Sobald es wärmer wird, dehnen sich die Kätzchen in die Länge und die Pollen fangen an zu reifen.

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