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Die Stunde der Wintervögel

Haben Sie einen Garten oder einen Park in der Nähe? Dann sollten Sie vom 4. bis 6. Januar mal eine Volkszählung der etwas anderen Art machen und eine Stunde lang die Wintervögel zählen, die sich dort rund um das Futterhäuschen oder in den Bäumen aufhalten. Mit dieser bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ will der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) in ganz Deutschland feststellen, welche und wie viele Vögel gerade unterwegs sind.

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Ein verlassener Raum am Koppenplatz

Zwischen Tor- und Auguststraße gibt es einen Platz, der fast so etwas wie ein Geheimtipp ist. Jedenfalls für Mitte-Verhältnisse. Richtig wilde Berliner Natur gibt es hier nicht, aber er ist so besonders, dass er trotzdem einen Platz in diesem Blog verdient.

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Ein Feuerwerk aus Gras

Was die Pyrotechniker schaffen, das kann die Natur schon lange. Wie ein Feuerwerk aus Gras sieht das Foto aus – es zeigt ein Ziergras, das sich in den Berliner Winterhimmel reckt, jedenfalls mit ein bisschen Phantasie. Damit ist es genau das richtige Fotomotiv für einen Silvestereintrag in einem Berliner Naturblog.

Die Namen der Gräser sind so einfallsreich wie ihre Form. Schlangenbart oder Bärenfellgras, Engelshaar, Chinaschilf (Foto) oder Stachelschweingras heißen sie und sind im Winter Blickfänge in vielen Gärten. Einige der Gräser sind gerade mal knöchelhoch, andere wie der Chinaschilf bringen es schon mal auf stolze zwei Meter Höhe. Auch wenn man es ihm nicht unbedingt ansieht: Dieses Gras, das im September blüht und dessen Blütenstand mit hauchzarten Härchen überzogen ist, lockt zumindest in seiner asiatischen Heimat zahllose Schmetterlinge an. Außerdem wird es als Rohstofflieferant für die Stromerzeugung, Biogasgewinnung und Gebäudeheizung verwendet.

Vor allem aber ist es eine Schönheit. Ein echtes Feuerwerk aus Gras. In dem Sinne: Alles Gute für 2013!

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Bummel über den Savignyplatz

Ruhe ist ein Fremdwort auf dem Kurfürstendamm, sogar im Winter. Hier herrscht ein ständiges Gewusel aus Touristen und Einheimischen, die kurz vor Weihnachten schnell noch die letzten Geschenke besorgen wollen. Keine Chance, mal stehenzubleiben, die Masse drängt weiter, immer weiter. Mich zieht es in solchen Situationen in die Seitenstraßen. Nur ein paar Meter entfernt wird es ruhiger. Und wenn es noch ein bisschen weiter sein darf, dann geht es zum Savignyplatz. Der ist eine kleine Oase mit hohen Bäumen, Rasenflächen und Beeten, auf denen es im Sommer in allen Farben blüht. Genau der richtige Ort, um mal durchzuatmen. Auch wenn man dort im Moment allenfalls Eisblumen sieht.

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Ein Gartenparadies in Neukölln

Das Böhmische Dorf in Neukölln ist einer dieser Orte, an denen die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Rund um den Richardplatz stehen kleine Häuser, die wirklich eher zu einem Dorf passen als in die Großstadt. Es gibt einen Böhmischen Gottesacker, eine alte Schmiede und eine hübsche Dorfkirche. Und es gibt ein kleines Paradies, das man unbedingt mal besuchen sollte: den Comeniusgarten.

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