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Wald Wildes Berlin

Der Siebenschläfer und der Sommer

Der kleine Wicht auf dem Foto hat eine schwere Bürde zu tragen. Jedenfalls wenn man an Bauernregeln glaubt.  Denn ihm wird die Schuld gegeben, wenn der Sommer nicht das tut, was ein anständiger Sommer tun sollte. In diesem Jahr hat der Siebenschläfer aber offensichtlich ganze Arbeit geleistet und beschert uns gerade Traumwetter. Und damit verdient er einen Eintrag in diesem Blog.

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Meisen lieben die Miniermotte

Die Miniermotte hat einen neuen Feind. Oder anders formuliert: Die Berliner Meisen und  Spatzen haben ein neues Lieblingsessen. Für die Kastanien in der Berliner Natur, die in den vergangenen Jahren sehr unter den Motten gelitten haben, ist das eine gute Nachricht. Und es gibt noch eine zweite: Die Zahl des Schädlings ist in diesem Jahr auch sonst geringer als früher. Das liegt daran, dass seit einigen Jahren im Herbst das Laub, in dem die Puppen der Motte überwintern, verstärkt beseitigt wird. Und in diesem Jahr hat auch noch der lange Winter mit dafür gesorgt, dass weniger Motten geschlüpft sind.

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Die Blaubeere: Das leckere Geheimnis der rosa-gelben Ballons

Sie sehen aus wie zarte Ballons in gelb oder rosa, und wenn man sie sich so anguckt, dann erkennt  man an diesen Blüten man schon das, was mal aus ihnen wird. Und das ist extrem lecker. Kennen Sie nicht? Kennen Sie. Garantiert. Denn das, was da blüht, ist eine Blaubeere. Auch wenn sie von Blau im Moment noch meilenweit entfernt ist.  Viele bezeichnen die Pflanze, die es auch in der Natur in Berlin gibt, auch als Heidelbeere und mögen mir verzeihen, dass ich beim Namen Blaubeere bleibe.

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Ein Nashornkäfer beim Fototermin

Wer immer noch meint, dass eine Großstadt wie Berlin eigentlich keine wirklich „wilde“ Natur hat, der kann manchmal ein Wunder erleben. In diesem Fall: ein gehörntes Wunder, das vor einigen Tagen meinem Kollegen Christian Seel buchstäblich vor die Füße gelaufen ist. Nicht mitten im Trubel, aber auch nicht im Wald fand diese Begegnung statt, die der Kollege gleich mit dem Fotoapparat festgehalten hat. Weil sie so besonders ist. Denn der Nashornkäfer, der ihm einen Besuch abgestattet hat, ist sehr, sehr selten.

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Ein Käfer mit Vorliebe für Dung

Der erste Mistkäfer, der mir begegnet ist, hieß Kurt. Und wollte viel lieber ein Rosenkäfer sein. Ob es den echten Käfern draußen genauso geht wie dem Kumpel von Biene Maja aus dem Fernsehen, weiß ich nicht. Aber während ich mich nicht erinnern kann, schon mal einen lebendigen Rosenkäfer gesehen zu haben, sind mir schon viele Mistkäfer über den Weg gekrabbelt. Die schwarzglänzenden Tiere sieht man in der Berliner Natur zum Beispiel im Grunewald, wo sie eine oft lebensgefährliche Vorliebe für vielbegangene Waldwege haben.

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