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Allgemein Mal raus Wald Wildes Berlin

Die Schwarzerle: Ein Baum, der nasse Füße mag

Eigentlich färben sich die Blätter der einheimischen Laubbäume ja bunt, bevor sie im Herbst abfallen. Aber ein Baum macht eine Ausnahme: die Erle. Deren Blätter fallen zwar auch ab, aber sie bleiben grün. Und ein Teil segelt sogar schon im Frühsommer zu Boden – kein Zeichen für kranke Bäume, sondern für den hohen Lichtbedarf, denn was so früh abfällt, sind die ersten Blätter, die später von den nachfolgenden Blättern zu sehr beschattet werden, um zu überleben.

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Scharfer Hahnenfuß: Goldgelbe Blüten im Spätherbst

Eigentlich ist die Zeit der Wildblumen in diesem Jahr längst vorbei. Aber nicht alle scheinen das zu wissen – und deshalb sieht man manchmal im Wald Storchschnabel-Blüten oder zerzauste Löwenzähne. Mir ist bei einem Ausflug die gelbe Blüte eines Hahnenfußes begegnet, der wohl der Ansicht war, dass noch Sommer ist.

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Schillerfalter – der Schmetterling der Liebe

Wenn man diesem Schmetterling begegnet, dann wird sofort klar, warum er seinen Namen trägt: Großer Schillerfalter. Die Flügel des Insekts schillern beim richtigen Lichteinfall in leuchtendem Blau. Weiße  Linien und zwei orangefarbene „Augen“ geben dem Schillerfalter ein fast exotisches Aussehen. Neben dem Trauermantel und dem Schwalbenschwanz ist er der wohl auffälligste heimische Schmetterling. Zu sehen bekommt man ihn leider nur selten, aber mit etwas Glück kann man ihn in der Natur in Berlin und Brandenburg entdecken.

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Hilfe für eine verletzte Schwarzspecht-Dame

Ein Vogel, der nicht fliegen kann, hat nur wenig Überlebenschancen. Es sei denn, ihm begegnen Tierfreunde, die sein Dilemma erkennen. Einer Schwarzspecht-Dame ist es Ende Juli in Brandenburg so ergangen. Sie hatte sich den linken Flügel gebrochen. Der Vogel, der in der Natur in Berlin äußerst selten ist, landete in der Kleintierklinik der Freien Universität Berlin. Dort wurde der Unterarmknochen geschient und ruhig gestellt.

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Termine Wald Wildes Berlin

Heinz Sielmann und die Naturwunder

Heinz Sielmann war jemand, der ein unglaubliches Talent hatte,  seine Naturbegeisterung an die ganze Nation weiterzugeben. Seine „Expeditionen ins Tierreich“ im Fernsehen toppten die meisten Biologie-Stunden in der  Schule (sorry, Herr Schmidt). Mir brachte er nicht nur die unterschiedlichsten Tiere näher, sondern war auch der erste, von dem ich das Wort „possierlich“ gehört habe. Für die Natur in Deutschland hat er mehr getan als viele andere.

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