Die Stunde der Wintervögel 2016 steht vor der Tür – und weil es jetzt kälter wird, stehen die Chancen ganz gut, auch Wintergäste aus dem hohen Norden zu sehen. Es lohnt sich also, mitzuzählen.
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Was tut jemand, der die Natur liebt, in einer großen Stadt? Er (oder in meinem Fall: sie) sucht das wilde Berlin zwischen den Häusern. Ich lebe seit vielen Jahren in Berlin - und das sehr gerne -, habe lange über das Geschehen in der Stadt und in Brandenburg geschrieben. Jetzt ist das Reisen mein Thema - und das lässt sich hervorragend mit der Naturliebe verbinden.
Der Schlachtensee hat eine erstaunliche Wirkung auf Menschen. Kaum stehen sie auf dem Spazierweg, der das Gewässer umrundet, atmen sie tief durch und fühlen sich in der Natur. Wen kümmert’s, dass der Kurfürstendamm nur ein paar Kilometer entfernt ist und man die Avus hören kann? Wenn man am Ufer steht und übers Wasser schaut, vergisst man die große Stadt ganz schnell. Und genießt es, für eine Weile mit sich, dem See und den Bäumen allein zu sein.
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Die Gemeine Binsenjungfer ist eine der Libellen, denen man noch vergleichsweise häufig begegnen kann. Gefährdet ist sie aber trotzdem, und das ist einer der Gründe, warum sie zur Libelle des Jahres 2016 gewählt wurde. Sie braucht Gewässer mit ziemlich stabilem Wasserstand. Wo der Stand stark schwankt oder das Gewässer gar zeitweise austrocknet, ist sie bald verschwunden.
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Der Winter-Jasmin ist der Beweis, dass die Natur auch im Winter Blüten hervorbringen kann. Draußen, ohne schützende Fenster davor. Nun ist dieser Winter zwar bisher eher ein sehr verfrühter Frühling, aber auch sonst blüht die Pflanze spätestens im Januar. Genau dann, wenn es sonst überall nur grau ist.
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